Review of 2011

This might be a bit late, but I liked the sug­ges­tion to do this by Zen Hab­its, so here it goes…

Accom­plish­ments:

  1. Got my Bachelor’s degree
  2. Star­ted learning to paint with oil colors at Andrea’s stu­dio
  3. Redis­co­vered my love for life dra­wing, visi­ted the course at school more often
  4. Star­ted stu­dy­ing cha­rac­ter ani­ma­tion at Ani­ma­ti­onMen­tor
  5. Crea­ted 7 short 2D ani­ma­ti­ons for the web­site of a cli­ent with Oli­ver and Peter
  6. Rela­xed in the Carib­bean only to find the real para­dise months later and much clo­ser, in Croatia
  7. Made avail­able my first open source pro­ject, based on my Bachelor’s thesis
  8. Did much of the orga­ni­zing for the class reunion
  9. Taught my cou­sin about video edit­ing and shoo­ting, which hel­ped him to create his video on buil­ding a typo­gra­phic chair
  10. Moved own of my parent’s home and star­ted a flat share, which was a well-needed chance and lots of fun. Living right outs­ide the city cen­ter is nice too!
  11. Star­ted exer­cising and run­ning regu­larly with trai­ning buddy Chris, lost about 3 kg so far and fee­ling much better
  12. Star­ted keeping a pri­vate diary
  13. Took a leave of absence from stu­dy­ing; did free­lance work in the areas of web deve­lop­ment (made peace with it) and cha­rac­ter design (chal­len­ging but fun)
  14. Finally star­ted making some indie games myself

Mis­ta­kes:

  1. Let­ting my pro­cras­ti­na­tion get out of hand at AnimationMentor.
  2. Not asking for help when I nee­ded it.

Les­sons learned:

  1. Doing some­thing regu­larly instead of in short bursts leads to grea­ter results. It’s also less stress­ful than working really really hard just on the day of the dead­line. It feels so good to know that you’re pro­gres­sing all the time!
  2. Old ideas for pro­jects never die. Some­ti­mes they just need some extra years before they are ready to be executed.
  3. Per­fec­tio­nism gets in the way of just doing fun things. Not ever­y­thing needs to be living up to high stan­dards and be all serious. Just do!
  4. The prin­ci­ples of ani­ma­tion can be applied all throug­hout the arts, like in oil pain­ting (exag­ge­ra­tion) and life dra­wing (weight, squash & stretch).

Con­clu­sion

There were many many pro­jects I worked on this year, most of which aren’t finis­hed or never even got really star­ted. But just the fact that there were over 4 times more than in 2010 is a really good sign!

There are, of course, many things I want to do in 2012. Only thing I know for sure is that I will spend the year stu­dy­ing at AM. I want to be able to regu­larly exer­cise, study, work on hobby pro­jects and do stuff with fri­ends and family. Some­thing that is really close to my heart: Finally star­ting a web­co­mic. And com­ple­ting One Way Trip To Hell and Back.

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Der lange Weg zur eigenen WG

Die Idee kam mir irgend­wann im Früh­ling… Wie­der aus­zie­hen, eine eigene WG grün­den. Das Stu­dium bei Ani­ma­ti­onMen­tor hatte gerade erst begon­nen und ich war mit mei­ner Wohn­si­tua­tion — wie­der woh­nen bei den Eltern — ziem­lich unzu­frie­den. Es gab einige Pro­bleme: Die Zim­mer­ein­tei­lung war schon seit Jah­ren gleich sub­op­ti­mal geblie­ben, das Bett viel zu gut von Tages­licht geschützt. Viele Vor­mit­tage hab ich ein­fach ver­schla­fen, was frus­trierte. Dann der auf­ge­zwun­gene Tages­ab­lauf, der ein­fach nicht mei­ner war und mir immer wie­der in die Quere kam. Nach ver­zwei­fel­ten Ver­su­chen, die Situa­tion gering­fü­gig zu ver­bes­sern, wurde dann die Ent­schei­dung gefällt.

Doch bis zum Umzug in eine eigene Woh­nung war es noch ein lan­ger Weg… Zu einer WG gehö­ren nun mal meh­rere Per­so­nen, also hab ich jeden gefragt, der in Frage kom­men würde. Nicht so ein­fach, denn ich wollte in mei­nem bekann­ten Umfeld in Kla­gen­furt blei­ben und viele Freunde waren aus­ge­wan­dert. Natür­lich hab ich auch über­legt nach Wien oder Graz zu gehen, aber Kärn­ten ist schön und der See so nah :) Von den Freun­den und Bekann­ten in Kla­gen­furt zeig­ten sich der Chris­tian und die Glo­ria inter­es­siert. Und so gin­gen wir auf Wohnungssuche…

Eine geeig­nete Woh­nung zu fin­den sollte viel Zeit in Anspruch neh­men. Am Anfang hat­ten wir noch keine Ahnung, wel­che Kri­te­rien für uns wich­tig waren. Mit der Zeit wuss­ten wir dann aber schon recht genau was wir suchen. Für eine WG braucht man kla­rer­weise getrennt begeh­bare Zim­mer (keine Durch­gangs­zim­mer) und einen Gemein­schafts­raum. Essen­ti­ell war die Platt­form willhaben.at, wo ich fast täg­lich nach neuen Ange­bo­ten Aus­schau gehal­ten habe. Ins­ge­samt haben wir 7 Woh­nun­gen besich­tigt. Die Liste der in Frage kom­men­den Woh­nun­gen war um ein viel­fa­ches län­ger. Gegen Ende fühlte ich mich schon fast selbst wie ein Mak­ler, denn es erin­nerte schon sehr an einen Vollzeit-Job!

Wir waren schon ziem­lich weit bei unse­rer Suche, woll­ten uns end­lich für eine Woh­nung ent­schei­den, als uns der Chris­tian abge­sprun­gen ist. Er war bis­her bei den Besich­ti­gun­gen eher skep­tisch gewe­sen und hatte andere — jedoch durch­aus ver­ein­ba­rende — Vor­stel­lun­gen was den Wohn­ort betrifft. Ihm wurde aber dann klar, dass er eigent­lich in sei­nem Haus am Berg durch­aus zufrie­den war ;) . Er hatte also gar kei­nen Bedarf nach einer WG, so lus­tig ihm die Idee auch vor kam. Wir nah­men ihm seine Ent­schei­dung nicht übel; zumin­dest war nun die Lage klar!

In die­ser Woche hiel­ten wir noch Aus­schau nach einem poten­ti­el­len 3. Mit­be­woh­ner (m/w). Bald rea­li­sier­ten wir, dass wir schon wie­der am herum tele­fo­nie­ren waren, dies­mal nicht um Ver­mie­ter und Mak­ler zu errei­chen, son­dern eben Mit­be­woh­ner… Und die Sache wurde noch ein­mal müh­sa­mer. Eigent­lich woll­ten wir ja eine WG, wo sich alle schon gut ken­nen. Warum also nicht eine 2er-WG? Finan­zi­ell sollte es sogar mehr Sinn machen, die geteilte Miete war nun deut­lich nied­ri­ger als bei 4-Zimmer Woh­nun­gen. In einem letz­ten Anlauf schau­ten wir uns 3-Zimmer Woh­nun­gen an.

Nach ins­ge­samt 2-monatiger Woh­nungs­su­che besich­tig­ten wir eine Woh­nung direkt im glei­chen Haus, wo wir jeden Diens­tag zum Ölma­len ins Ate­lier gehen. Ein Alt­bau, zwar mit nur 2 Zim­mern, aber einer gro­ßen neuen Wohn­kü­che und hoher Decke. Die Glo­ria war sowieso von der Idee ange­tan, im glei­chen Haus mit guten Bekann­ten und gleich über dem Ate­lier zu woh­nen. Ich musste mich noch an die Idee gewöh­nen, kein Wohn­zim­mer zu haben, aber die Woh­nung war schön und die Fens­ter nach Osten aus­ge­rich­tet: Per­fekt! Ver­trag­be­ginn wurde der 15. September.

Nach einem Kurz­ur­laub in Kroa­tien hatte ich schon eine sol­che Sehn­sucht zum Umzie­hen, dass ich bei der ers­ten Gele­gen­heit eine Matratze ins Zim­mer warf und die 1. Nacht in der neuen Woh­nung ver­brachte. Seit fast 2 Wochen wohne ich jetzt schon hier und bin rest­los zufrie­den! Seit ges­tern ist es schon sehr gemüt­lich möbliert und all meine Sachen haben Platz. Mor­gens um 7 werde ich ohne Wecker von der Sonne geweckt. Die Nähe zum Stadt­zen­trum ohne Lärm­be­läs­ti­gung ist was sehr fei­nes. Sein eige­nes Reich zu haben und trotz­dem nicht alleine zu woh­nen fühlt sich genau rich­tig an :)

Fotos von der ein­ge­rich­te­ten Woh­nung folgen!

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Eine Woche mit dem Mitsubishi i MiEV

Es ist zwar fast schon wie­der 3 Monate her (boa, echt?!)… Aber ich will unbe­dingt von mei­nen Erfah­run­gen mit dem Mitsu­bi­shi i MiEV berich­ten. Zumin­dest davon, was noch im Lang­zeit­ge­dächt­nis übrig ist ;) Mein Vater und ich hat­ten näm­lich die Gele­gen­heit, das Elek­tro­auto eine Woche lang als Test­fah­rer aus­zu­bor­gen! Mög­lich war dies durch eine von Rezipe durch­ge­führte För­der­ak­tion in Kla­gen­furt. Lei­der habe ich als Bild­ma­te­rial nur Fotos vom iPod, also sorry für die sau­schlechte Bildqualität…

Wochen­lang hab ich mich auf das Ding gefreut, es ist näm­lich eines der ers­ten in Serie gefer­tig­ten Elek­tro­au­tos der neuen Gene­ra­tion. Ich dürfte zwar schon mit meh­re­ren Elek­tro­au­tos eine Runde dre­hen, aber das waren ent­we­der Umbau­ten oder Golf­carts. Jetzt war es Zeit für Qua­li­tät. Der i MiEV — umgangs­sprach­lich „der Mitsu­bi­shi“, weil „mief“ es ja so gar nicht trifft — kommt auf eine auto­bahn­taug­li­che Geschwin­dig­keit von 130km/h und hat angeb­lich maxi­mal 150km Reich­weite. Soweit die Eck­da­ten, jetzt zum Fahrgefühl…

Mit dem Mitsu­bi­shi zu fah­ren macht wahn­sin­nig viel Spaß! Das erste Los­fah­ren ist schon ein Erleb­nis: Völ­lig laut­los bewegt sich das Gefährt fort. Gäbe es beim Anstar­ten kein „Bing!“, wüsste man gar nicht, dass er läuft. Die­ses schein­bar mühe­lose Beschleu­ni­gen macht rich­tig süch­tig, gerade im städ­ti­schen Start-Stop-Verkehr. Eine Nadel im Cock­pit zeigt an, wie spar­sam man fährt, je nach Beschleu­ni­gung. Mit mei­nem gewohn­ten Fahr­ver­hal­ten bleibe ich anfangs durch­wegs im grü­nen Bereich. Doch nach den ers­ten Beschleu­ni­gungs­tests merkt man, wie viel Spaß es macht, mal ordent­lich das Gas­pe­dal durch­zu­tre­ten… Auf Kos­ten des Akkus, der dann gleich ein paar Kilo­me­ter weni­ger Reich­weite anzeigt.

Die Seri­en­reife macht sich vor allem dadurch bemerk­bar, dass das Fahr­zeug erwar­tungs­ge­mä­ßig auf „Ein­ga­ben“ rea­giert. Ich hab näm­lich schon mal bei einem Umbau erlebt, dass der Motor erst rea­giert, wenn das Gas­pe­dal kom­plett durch­ge­drückt ist, kei­nen Zen­ti­me­ter davor! Beim Mitsu­bi­shi kann man dage­gen sehr fein dosie­ren und durch die gang­lose Über­set­zung viel gleich­mä­ßi­ger beschleu­ni­gen, als es bei einem Fahr­zeug mit Ver­bren­nungs­mo­tor mög­lich wäre. Ein Genuss!

Dass der i MiEV sehr kom­pakt ist, merkt man vor allem beim Ein­par­ken. In der Tief­ga­rage gehen sich Klein­wa­gen, Moped und Motor­rad locker aus…

Für kurze Zeit also eine Steck­dose zu wenig… Die Zwei­rä­der wur­den in der Woche aber eh kaum benutzt ;) Auf­la­den bei jeder Gele­gen­heit ist bei uns schon Gewohn­heits­sa­che und wich­tig, damit man spä­ter spon­ta­ner sein kann. Es kann schon vor­kom­men, dass es einem im Moment zu müh­sam ist, das Kabel beid­sei­tig anzu­ste­cken, man aber spä­ter doch noch wei­ter fah­ren möchte als die Reich­weite erlaubt. Die ist natür­lich ein gro­ßes Thema beim i MiEV, da sich das Auto ein­deu­tig nicht für lange Stre­cken eig­net… Für den städ­ti­schen Betrieb ist er aber dank guter Beschleu­ni­gung und kom­pak­ten Maßen sehr gut geeig­net. Eine Steck­dose beim Park­platz ist natür­lich ein Muss.

Der Tag der Rück­gabe kam viel zu schnell und bald fand ich mich hin­term Steuer unse­res die­sel­be­trie­be­nen Ford Galaxy wie­der… Der Unter­schied war gewal­tig: Warum bremst das Auto nicht ab, wenn ich vom Gas gehe? Warum beschleu­nigt der so holp­rig? Wie anti­quiert ist der Motor, dass der so laut sein muss? i MiEV, ich ver­misse dich.

Da es jetzt doch etwas län­ger her ist, bin ich mir sicher etwas ver­ges­sen zu haben. Fragt ein­fach in den Kom­men­ta­ren nach ;)

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