Ich habe nicht wirklich daran geglaubt, dass das 4. Semester so viel stressiger werden würde als das 3. Semester. Aber genau das ist eingetreten. Inzwischen kann man die Wochen bis zu den lang ersehnten Sommerferien auf einer Hand abzählen, aber trotzdem ist das noch zu lange und ich habe längst genug. Genug von unangekündigten Mini-Projekten, genug von großen Semesterprojekten, genug vom Alltag, genug von Hagenberg. Es ist einfach öde geworden, ich fühle mich verbraucht und leer. Wie eine Maschine, in die man ständig neue Aufträge hinein schmeißt, die dann einfach ausgeführt werden müssen. Man weiß nicht mal mehr, mit was man anfangen soll.
Seit damals in den Semesterferien habe ich sicher an nichts gearbeitet, was nicht für das Studium bestimmt war. Vorbei sind die Zeiten, wo ich noch eigene Projekte nebenbei machen könnte oder zumindest ein bisschen zum Zeichnen gekommen bin, was immer sehr entspannend war. Der einzige Ausgleich besteht aus Serien und Games, mit denen ich aus dem Alltag flüchte und die täglich mehrere Stunden verschlingen. Und das oft nur, weil gerade etwas erledigt werden muss, wozu ich vielleicht eine Woche vorher viel Lust gehabt hätte, aber es damals noch nicht möglich war daran zu arbeiten. Aber nur indem man Prioritäten setzt, kann man überhaupt überleben ohne massiven Schlafentzug zu erleiden.
Es klingt vielleicht dramatisch, aber in den letzten Wochen war dies die Realität. Es gab aber ein paar Lichtblicke: Für 2D– und 3D-Animation habe ich ein bisschen kreativ sein können und auch das Semesterprojekt ist etwas, in das ich gerne viel Zeit stecke. Hier also ein paar Videos, die in dieser Zeit entstanden sind:
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