See you at FMX 2011!

This year I’m going to FMX in Stutt­gart for the first time! People from the staff and some of my class from Ani­ma­tion Men­tor will be there, who I’ll be mee­ting in real life also for the very first time! The mas­ter stu­dents from FH Hagen­berg will be there too, most of which I’ve stu­died with. And of course some of the major ani­ma­tion stu­dios and pro­fes­sio­nals, who will be hos­ting some very inte­res­ting pre­sen­ta­ti­ons! So all of my past, pre­sent and future in ani­ma­tion will be at FMX, all at the same time ;)

I’m very exci­ted to be there and will keep you up to date on my twit­ter :)

 

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AnimationMentor class 1, week 1–3

The weeks are going by fast and it’s quite a chal­lenge to keep up. As I’m wri­t­ing this, I’m alre­ady in the middle of week 4 at Ani­ma­ti­onMen­tor!

When class star­ted, there was a lot of exci­te­ment. I mean, there still is, but as you get fami­liar with the weekly rhythm of watching a lec­ture,  going to Q&A and working on your assi­gn­ment, things start to settle down a bit. You get a bit over­whel­med by tons of infor­ma­tion and I find mys­elf wri­t­ing down pages and pages worth of notes from the lec­tures and Q&A’s! It’s all very inte­res­ting stuff. My men­tor is Anthony Wong, who has a lot of expe­ri­ence as an ani­ma­tor. He worked at Dis­ney and is now at Pixar working on the upco­m­ing Cars 2!

Luckily, the dif­fi­culty of the assi­gn­ments ramp up nice and slo­wely… In week 3, I sub­mit­ted my first ani­ma­tion assi­gn­ment: A boun­cing (soc­cer) ball.

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We are also encou­ra­ged to go out into the world and sketch people doing ever­y­day things. It’s all about expres­sing emo­ti­ons, rela­ti­onships etc. just using poses. This is a per­so­nal chal­lenge for me, because I’m not used to taking a sketch book with me all the time and dra­wing from life. Usually I would take pho­tos as a refe­rence. Howe­ver, one valu­able les­son I lear­ned was that if you do that, you lose some­thing because ano­ther artist (who took the pic­ture) alre­ady made artistic deci­si­ons. Here are some of my sketches…

Week 2:

Week 3:

Isn’t it great that I have so many pics that I can show here? ;) I’m told that in that one week, I alre­ady impro­ved in this area, which makes me happy and is a great moti­va­tion to push further!

It’s still hard for me to start early with the assi­gn­ments in order to get some more feed­back throug­hout the week. I know that time manage­ment is still an issue that I have to work on. Being in this school isn’t „just“ about ani­ma­tion; I knew even before I sub­mit­ted my app­li­ca­tion that it will be the chal­lenge of beco­m­ing a pro­fes­sio­nal artist and to grow as a per­son. To become someone who isn’t afraid of asking for help, giving con­struc­tive feed­back and working on their own weak­nes­ses. It sounds like some­thing that can be taken for gran­ted, but I know from past expe­ri­en­ces that it can actually be very hard to do these things!

For years I’ve drea­med of beco­m­ing a real artist… Now this is actually hap­pe­ning and it feels very good! I even star­ted going to a real life dra­wing course for the first time and as you know, I’ve been oil pain­ting for some weeks now. And in the first week of May I’ll be atten­ding FMX in Stuttgart!

Now, I could go on wri­t­ing about my expe­ri­en­ces at this school fore­ver, but this will have to do for now ;)

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10 Tipps für die Bachelorarbeit

Ach ja, die Abschluss­ar­beit. Der Klas­si­ker, was Pro­kras­ti­na­tion betrifft. Mit dem Thema habe ich mich im ver­gan­ge­nen Jahr ja zu genüge befasst. Emp­fehle übri­gens die­ses Buch dazu, wel­ches unglaub­lich ent­las­tet und einem zur Abwechs­lung nicht ver­sucht, unpas­sende und unrea­lis­ti­sche Ver­hal­tens­mus­ter auf­zu­zwin­gen, son­dern eine neue Ein­stel­lung anbietet.

Wie ich erzählt bekom­men habe, soll es ja Stu­di­en­rich­tun­gen geben, wo das schrei­ben von wis­sen­schaft­li­chen Arbei­ten regel­mä­ßig geübt wird und somit die letzte sol­che Arbeit auch kein mas­si­ves Pro­blem dar­stellt. Für alle ande­ren habe ich 10 Tipps parat, die ich mir wäh­rend der Ent­ste­hung mei­ner Arbeit notiert habe. Dabei habe ich es sel­ber nicht ganz geschafft, alle ein­zu­hal­ten, aber ich bin von ihrem Nut­zen über­zeugt! Könn­ten übri­gens auch bei ande­ren Abschluss­ar­bei­ten, wie etwa Diplom­ar­bei­ten hel­fen ;)

  1. Chil­len! Das Wich­tigste bei wei­tem: Ein­fach alles nicht ganz so ernst neh­men. Der Anspruch, es müsse alles per­fekt wer­den, steht einem haupt­säch­lich im Weg zur Fer­tig­stel­lung, oder über­haupt zum Anfangen.
  2. Rea­lis­tisch sein. Man kennt sich selbst am Bes­ten, und weiß wie viel man in der Rea­li­tät wirk­lich erle­di­gen kann. Wenn man ehr­lich mit sich selbst ist, kann man auch schaff­bare Mei­len­steine set­zen und diese dem Betreuer prä­sen­tie­ren. Am bes­ten noch 1–2 Tage mehr Zeit las­sen, damit es auch wirk­lich klappt. Es geht hier vor allem um Moti­va­tion: Sind die Ziele unrea­lis­tisch, ver­fehlt man sie und hinkt ewig hin­ter­her: Das ist dann der Anfang vom Ende.
  3. Regel­mä­ßig mit dem Betreuer tref­fen. Die wöchent­li­chen Tref­fen mit mei­nem Betreuer waren ent­schei­dend für den Erfolg mei­ner Arbeit. Man braucht ein­fach diese regel­mä­ßige Kon­trolle, denn man will ja nicht mit lee­ren Hän­den hin­kom­men. So ist man in kei­ner ein­zi­gen Woche untä­tig. Außer­dem kann der Betreuer bei Pro­ble­men gleich ein­schrei­ten. Wenn man sich zu spät oder gar nicht mel­det, kann er/sie das nicht tun. Also sollte man sich hel­fen lassen!
  4. Alles auf­schrei­ben. Besorg dir ein schö­nes Notiz­buch, ein­zelne Zet­tel gehen zu leicht ver­lo­ren. Gleich ange­wöh­nen, jeden Tag an dem man an der BA arbei­tet, zu pro­to­kol­lie­ren. Vor allem, wenn man Quel­len liest, ist es gut mit­zu­schrei­ben. So behält man mehr vom Gele­se­nem im Kopf und kann leich­ter wich­tige Stel­len fin­den (wenn die Sei­ten­zahl auch dabei steht). Am Wich­tigs­ten sind aber Ideen und Fra­gen, die auf­kom­men: Die ein­fach unge­fil­tert auf­schrei­ben, wie sie kom­men. Dar­über nach­den­ken kann man dann spä­ter noch. Vor dem Ein­schla­fen fal­len einem oft noch Dinge ein, die man noch erle­di­gen muss: Gleich auf die To-Do-Liste!
  5. Noti­zen regel­mä­ßig nach­le­sen. Immer wie­der die Noti­zen der letz­ten Tage durch­schauen. So kann man die letz­ten Gedan­ken wie­der auf­grei­fen, dem Betreuer eine Über­sicht geben was seit dem letz­ten Tref­fen pas­siert ist, oder ein­fach ent­schei­den, was als nächs­tes zu tun ist.
  6. Nie auf­hö­ren zu lesen. Wenn man ein­mal genü­gend Lite­ra­tur gesam­melt hat und diese auch gele­sen hat, fängt man irgend­wann an zu schrei­ben. Doch auch dann sollte man nicht auf­hö­ren, zu lesen. Das Wis­sen auf­zu­fri­schen redu­ziert die Chance auf auf­tre­tende Panik („Ich hab keine Ahnung mehr von nix“) und …?
  7. Nie ein Kapi­tel mehr als 2 Wochen ruhen las­sen. Das Schrei­ben einer BA hat viel mit Momen­tum zu tun. Man sollte anstre­ben, immer schön im Flow zu blei­ben. Wenn eine Stelle zu lange lie­gen bleibt, wird sie immer lie­ber igno­riert und steht am Ende immer noch so kaum ange­fan­gen da, wie zu Beginn. Glaubt mir, ich weiß es.
  8. Pra­xis­be­zug. Mir ist es so gegan­gen, dass die tro­ckene Theo­rie alleine doch etwas zu lang­wei­lig war. Des­halb habe ich ein Thema gewählt, dass einen Pra­xis­teil erlaubt. Für mich die Ver­bin­dung von abs­trak­ter Beschrei­bung zur Rea­li­tät — so wer­den die Pro­blem­stel­lun­gen kla­rer, man erkennt die Prio­ri­tä­ten… usw.
  9. Nicht schwe­rer machen, als es schon ist. Ich will jetzt gar nicht von zu hohen Erwar­tun­gen an die eigene Arbeit anfan­gen. Aber man kann es sich selbst schon sehr schnell sehr viel schwie­ri­ger machen, als nötig. Man muss bei­spiels­weise nicht Kapi­tel für Kapi­tel linear von Anfang bis Schluss arbei­ten. Und zwi­schen­durch kann man ruhig etwas erle­di­gen, was mehr Spaß macht als neue Para­gra­fen zu schrei­ben und Lite­ra­tur­ver­weise her­zu­stel­len. Bei­spiels­weise Illus­tra­tio­nen suchen, ins rich­tige For­mat spei­chern und ein­fü­gen. Oder den Text schö­ner for­ma­tie­ren. Diese Dinge müs­sen auch irgend­wann alle passieren!
  10. Zeit neh­men. Es ist nicht schön, 24 Stun­den vor Abgabe noch 2 Kapi­tel fer­tig schrei­ben zu müs­sen. Des­halb einen groß­zü­gig Zeit­pols­ter ein­pla­nen, damit sowas nicht pas­sie­ren kann. Letzte Kor­rek­tu­ren kön­nen noch leicht am Tag vor der Dead­line vor­ge­nom­men wer­den — alles andere stresst so sehr, dass es der Gesund­heit womög­lich schadet…
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