Auftragsbeschreibung
Für die Praxissoftware Qikbee sollte im Rahmen des Brandings auch eine kurze 3D Animation mit der markentragenden Biene entstehen. Als Intro & Outro für die Screencasts auf der Website wird die fleißige Biene dabei helfen, die Werte „Einfach – Effizient – Persönlich – Sicher“ zu vermitteln. Mehr zum Branding von Michael Holzer / Einvoll kann man auf seiner Website nachlesen und anschauen!

Entwicklungsprozess
Ende Juni 2009 bekam ich als Referenz für das Design der Biene das noch 2-dimensionale Logo von Qikbee:
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Ausgehenend davon begann ich, in Autodesk Maya mit NURBS Spheren den Körper der Biene nachzubauen. Eine Menge Finetuning war notwendig, um die virtuelle Kamera exakt auszurichten und die Augen richtig zu platzieren. Ich musste auch darauf achten, Augenlider natürlich aussehend und dem vorgegebenen Stil entsprechend einzubauen.
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Die fertige Geometrie des Modells sah dann so aus:
Nun konnte ich der Biene ihre Streifen und Farben geben. Einfache Lambert-Shader reichten aus, um den räumlichen Charakter zu verleihen, ohne zu sehr von der Bildmarke abzuweichen. Hier die beiden Versionen der Qikbee im Vergleich:
Um meine Vorstellung der Animation in Bilder zu fassen, zeichnete ich ein grobes Storyboard:
Nachdem ich vom Michael das Okay zum Animieren bekommen hatte, ging es auch schon weiter: Als Nächstes stand die Erstellung eines sog. Rigs, zur Steuerung einzelner Parameter wie etwa Flügelschlag oder Kopfbewegungen, auf dem Programm. Hier eine kurze Demonstration, wie das funktioniert:
Man konnte hier also bereits alles steuern, was in der Animation beweglich sein würde: Von einer Streckung des gesamten Körpers bei schnellen Flugmanövern bis zu den kleinsten Details wie das Anwinkeln des Stachels.
Nun war der Moment gekommen, die schnellen Flügelbewegungen zu testen. Dank einer detaillierten Beschreibung des Flügelschlags von Honigbienen konnte ich die Bewegung grob nachbauen. So schauen die Flügel aus, wenn sie 200 Mal pro Sekunde auf und ab schlagen:
Da nun die Schauspielerin funktionsfähig und das Set aufgebaut war, begann der Hauptteil der Arbeit: Das tatsächliche Animieren.

Etwas unter 5 Stunden Arbeitszeit später war der Ablauf aus dem Storyboard umgesetzt und die Qikbee quicklebendig! Und das Dank vieler sorgfältig gesetzter Keyframes, wie man hier in den Animationskurven (Translation & Rotation der ganzen Biene) sehen kann:
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Schon bald waren die einzelnen Frames herausgerechnet, es ging ans Compositing in After Effects. Noch fehlte der Biene ihr Schriftzug, durch dessen „Q“ sie durchfliegen kann!
Endprodukt
Zu sehen in den Screencasts auf der Qikbee Website und seperat auf Vimeo:
Statistik
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Arbeitszeit: 15 Stunden
Verwendete Software: Autodesk Maya 2009, Adobe After Effects CS4
Begonnen am: 26.06.2009
Fertiggestellt am: 07.07.2009
I loved your article. Keep writing.